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running soon: 1. Herz-Kreislauf, StrongmanRun 2015

StrongmanRun: Bericht und Bilder

Bericht unten, Bilder hier:

Erste Eindrücke vor dem Start und
Eindrücke aus dem Bereich Boxengasse bzw. Finish
plus

33 Megapixel Boxengassen-Panorama (Zoom oben rechts nutzen)
Eindrücke aus dem persönlichen Foto-Service (von Nina Witte)
Eindrücke der Strecke und Läufer (von Tobias Elsner)
Video persönlicher Zieleinlauf

Eindrücke und Zahlen vom Veranstalter
TV-Bericht im WDR
Eindrücke von RunnersWorld
Best of von sportograf.com
Bilder auf Basis der Startnummer
Luftbilder von nuerburgring.de

Flickr Fotostream vom Veranstalter
Headcam-Video

Die ersten Bilder stammen nur aus einer einzigen Kamera(perspektive). Unsere zahlreichen Hobby-Fotografen im Team haben aber noch viel mehr Material – den Start macht Waldemar, der schon richtig reingeklotzt hat. Die Fotos aus dem Bereich Boxengasse zeigen auch nur 1 von 14 Hindernissen – more to come! Denn bei allen bisherigen Bildern ist noch keines unseres kombinierten Design- und Fotografie-Profis Nina mit dabei, die uns sprichwörtlich über weite Strecken im Feld begleitet hat – hier erwartet leidenschaftliche Läufer noch einige optische Leckerbissen und eine Service-Premiere höchster Klasse.  Zu guter Letzt für heute auch dieses erste, kurze Fazit.




1. Harter Lauf, aber nicht der härteste Lauf aller Zeiten:
Subjektiv war die Marathon-Premiere härter. Da gab es zwar keine Hindernisse und kaum Höhenunterschied, doch Sonne satt und eine Ausdauerbelastung vs. der heutigen kombinierten Ausdauer-/Kraftbelastung. Die Dauer war damals mit deutlich über 4 Stunden wesentlich länger als die heutigen, nun, rund 3 Stunden. Die Distanz des StrongmanRun liegt circa auf Halbmarathon-Niveau, dazu addieren sich 14 Hindernisse (kalte Wassergruben, meterhohe Wände aus Heu und freies Hangeln über mehrere Meter),  2 Runden sowie fast 1.000 Höhenmeter in der Eifel.

2. Hindernisse alle machbar: Bei den Hindernissen gab es den einen oder anderen “Angstgegner”, darunter das freihändige Hangeln über eine Grube (kräftezehrend!) und das Untertauchen mehrerer Baumstämme im kalten Brackwasser. Der Aufbau war jedoch recht human, und für einen sportlichen Menschen gut schaffbar. Etwas gefährlicher schienen mir dafür einige naturbedingte Steilhänge, deren Gefälle gefühlt deutlich über 50 Grad reichte – der Untergrund war durch die nassen Hindernisse zuvor und zahlreichen Läufer gut glatt getreten – eine rutschige Angelegenheit, die tatsächlich manchmal etwas Überwindung erforderte. Zum Glück alles unfallfrei überstanden, und bis auf ein paar krampfende Beine habe ich rechts und links des Wegesrandes auch keine Verletzten wahrgenommen. Dafür zahlreiche Hilfs- und Rettungskräfte – Lob an den Veranstalter! Das Fazit fällt auch offiziell positiv aus.

3. Glück mit dem Wetter: Vormittags war es auf dem Areal des Nürburgrings mit wenig über 10 Grad recht frisch, so machte sich Sorge angesichts der Wasserhindernisse breit. Zum Start hin und im Verlauf des Rennens klarte es immer weiter auf, und die Sonne kam durch – perfekt, auch für die 4stellige Anzahl von Fotos, die geschossen wurden. Apropos:

4. Freunde, ihr seit fantastisch: Dass ihr mit dabei wart, angefeuert und fotografiert habt, gratuliert und gedrückt, so interessiert und begeistert – das war ganz fantastisch und wunderbar und mit das Beste des ganzen Tages!

5. Bilder: Die Speicherkarten sind randlos voll geworden, und die vielen Gigabytes müssen erstmal gesichtet und sortiert werden. Das wird etwas Zeit in Anspruch nehmen, heute Abend gibt es auf jeden Fall schonmal den ersten Schwung Bilder. Ich hatte ja noch ein “Foto-Special durch Nina” erwähnt, dazu später ausführlich inklusive des entsprechenden Bildmaterials mehr.

6. Zustand: Ist gut. Nach dem Köln-Marathon ergriff mich katatonische Agonie, die ich den ganzen Abend nicht mehr los wurde. Das ist heute anders, große Sprünge sind zwar nicht mehr drin, der Kopf aber klar. Leichte Kopfschmerzen aufgrund Dehydration lassen sich aber auch heute nicht verleugnen. Die Muskeln im Beinbereich sind sehr belastet, und rebellieren schon ein wenig. Der Rumpf scheint auch angestrengt, in den Armen spüre ich nichts – das athletische Training im Vorfeld trug Früchte. Das heuschnupfenbedingte Asthma (Birke!) war heute extrem – das Spray (aus letztem Jahr) half gar nicht mehr, und das bereitete mir beim Laufen größte Probleme. An das Thema muss ich ran, COPD wäre nicht so meine Fall. Daneben gab mir der Lauf doch zu denken, da mich Läufer des Teams “AtemLos”, verkleidete Wikinger und das Duo “Wattwurm Wendelin und Wonneproppen Walther” recht parallel ins Ziel begleitet haben. Dafür wurden zum Ausgleich zahlreiche Triathlon-Granden und andere Ausdauerlauf-Asse überholt, Kondition scheint also doch etwas sehr subjektives zu sein 😉

7. Positiv: Absolut herausragend die Atmostphäre am Nürburgring. Dort zu stehen und zu starten, wo demnächst wieder die Formel1 startet, ist unvergesslich. Boxengasse, Tribünen, Fahrerlager und Lounges – atemberaubend und (fast) entry all areas! Gänsehaut auch bei den ersten hundert Metern auf der Strecke, schier aufgrund der masse an Läufern auf dem Racing-Track. Mehrfach war ich doch recht ergriffen auf den rund 20 Kilometern, die Eifel ist landschaftlich sehr schön, der Blick schweift weit. Zunehmend blauer Himmel, kreisende Helikopter und tolle Musik und viele Zuschauer sorgten zusätzlich für eine einzigartige Stimmung. Das weitläufe Gelände erlaubt den Zuschauern viel Bewegung, und an vielen Stellen wurden kleine Picknicks veranstaltet – Platz pur und Atmosphäre satt! Apropos satt, die Verpflegung während des Laufes war sehr gut (Orangen, Bananen, Energieriegel, Wasser und diverse Energie-Säfte). Gefühlt sehr gut auch die Abdeckung mit Fotografen des vom Veranstalter organisierten “Massen-Foto-Services”. Qualität muss man später mal sehen, dazu auch bald mehr.

8. Herausforderungen für den Veranstalter: Die Wartezeiten an den Hindernissen in der ersten Runde waren signifikant. Wenn man direkt nach 1 Kilometer erstmal 15 Minuten steht, ist das einfach ärgerlich. Wenn das einige Kilometer wieder passiert, 30 Minuten, mit nasser Kleidung, dann ist das für einige kein Spaß mehr – ich habe Läuferinnen im knappen Dress sehr frieren sehen. Das muss nicht sein, dem käme man mit gestaffelten Starts bei, oder größerer Breite der Hindernisse (Platz ist meisten da). Alternativ wäre es eine Idee, die Hindernisse komplett zu öffnen, wenn der Stau zu gross wird. Selbst bin ich zeitlich noch in der Wertung, unter 03:30 Stunden, aber Läufer knapp darüber wird das Thema wohl noch sehr beschäftigen. Außerdem: Glasflaschen in der Läufer-Zone für das kostenlose, alkohlfreie Bier nach dem Lauf sind keine gute Idee – gefährlich und auch nicht schön anzusehen.

9. Tim vs. Alf vs. Ergebnis: Gratulation und Respekt an Tim für unter 3 Stunden! Du hast direkt gut Tempo vorgelegt, unsere Wege trennten sich schon vor der Hälfte der ersten Runde, und Du hast laufend bis zum Schluss durchgehalten. Wahnsinn. Jetzt beschaffe ich mir nächste Woche Dein Asthma-Spray, dann kann ich vielleicht wieder aufschliessen. Vielleicht, denn Du bist wirklich gut in Form! Zahlen, Daten und Fakten inklusive Links zu den Ergebnissen hier. Gut 45 Minuten lassen sich bei unseren Endzeiten noch abziehen – das entspricht der aufsummierten Wartezeit an den Hindernissen. Damit bleiben etwas mehr als 2 Stunden für den bergigen Hindernisparcour – perfekt!

10. Fazit: Das sollte jetzt nur kurz und knapp werden, und ihr sehr, wie begeistert ich nach dem Lauf bin. Klar ist: Der Nürburgring und StrongmanRun ist für ein nächstes Wochenende bzw. das nächste Jahr definitiv eingeplant. Was kann es schöneres geben, als begeistert von so einem Lauf zu sein, viele tolle Erinnerungen mitzunehmen, und damit für die Zukunft planen zu können? Kompliment an das Team von Fisherman Friends respektive das Orga-Team des Laufs. Eine Herkulesaufgabe, aber auch ein ganz besonders Event der Spitzenklasse in Deutschlan, mit internationalem Flair! Conquered the largest obstacle race in the world. DANKE!

[Update vom “Tag danach”] Der Muskelkater hält sich sehr in Grenzen, Treppen und Spaziergang kein Problem, Arzttermin wegen neuen Sprays übermorgen, überdies Lungenfunktionstest eingeplant. Die Atem-Schmach von Nürburg mache ich wieder wett – Kampf dem Heuschnupfen! Die Sichtung der Bilder hat außerdem noch ergeben, dass wir uns offensichtlich extrem weit ans Ende gestellt haben – das war taktisch unklug, das relativiert die Kritik an der Hindernis-Wartezeit und wird 2012 anders gehandhabt. Doof: Wieder Opfer des Open-Window-Syndroms, die extreme Belastung begünstigt einen Infekt, Beginn rund 24 Stunden nach Ende des Laufs. Optischen Nachschlag mit Extraklasse gibt´s zwischenzeitlich – und weitere Fundstücke und Perlen sukzessive ergänzt!

Filed under: Bild(er), Veranstaltung, , , , , , , , ,

2 Responses

  1. […] und Berichte der bisherigen Ausgaben hier: 2011: Die Herren des Rings 2012: Probier was Neues bei 3° 2013: Show of […]

  2. Tobias says:

    geiler Lauf. super Bilder.

    Headcam-Video by To Hi aus Bi.
    Er hats in ca. 2:02 St. geschafft.
    Ich in 2:04.
    Der große Vorteil war, das wir fast ganz vorne starten konnten.
    Gruß und bis zum nächsten Jahr.

    Tobias

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