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Diagnose: Läuferknie

Seit Ende Mai plagen mich im linken, äußeren Knie und Unterschenkel Schmerzen. Durch schönes Wetter und Training auf Triathlon und Marathon ist aktuell auch die Laufintensität sehr hoch, dazwischen liegen zudem immer wieder Halbmarathons (Duisburg bzw. am Samstag Düsseldorf – Himmelgeist). Perfide: Beim Laufen schmerzt es eigentlich nur den ersten Kilometer, dann verschwinden die Beschwerden. Um sich im Anschluss so richtig bemerkbar zu machen. Zuletzt bis zur latenten Humpelei und zusammengebissenen Zähnen bei Treppengängen.

Da der Schmerz also nicht von alleine verschwindet, und weder Sälbchen noch Melissengeist halfen, gab es heute Rat und Tat vom Profi: Dr. Cornelius van der Hout, RTZ Wuppertal. Mein besonderer Dank von dieser Stelle an die Fee, die mir innerhalb eines einzigen Tages einen Termin, ach was, eine Audienz verschaffte. Und das bei einem Fachmann, der nicht nur als absolute Koryphäe gilt, sondern auch noch ausgesprochen sympathisch ist.

Quasi sofort stand nach zackiger Anamnese auch schon die Diagnose fest.  Gefühlt lagen meine Erwartungen an die Diagnostik irgendwo zwischen der Abnahme des Unterschenkels ab Knie einerseits, andererseits ausgelacht und befund- und beschwerdefrei wieder weggeschickt zu werden. Kurzum: Ich war doch ein bisschen unsicher.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es hätte schlimmer kommen können. Die gute Nachricht: Diagnose Tractussyndrom, “Läuferknie. Das ist weit verbreitet und leicht kurierbar. Die schlechte Nachricht: Es entsteht durch Überlastung und ist recht hartnäckig. Durch eine verkürzte Patella (Kniescheibe) auf der linken Seite habe ich außerdem grundsätzlich orthopädisch nicht die allerbesten Karten, was aber, sozusagen, noch verschmerzbar ist.

Lösung: Kühlungen mit Eis. Schonung. Mindestens drei weitere Laufschuhpaare, um einseitige Belastungen zu vermeiden. Bei dem Pensum mittlerweile sei das auch eine überfällige Investition – aktuell laufe ich mit meinem zweiten Paar Schuhe innerhalb von nunmehr drei Jahren Training, und empfinde diese Schuhe auch noch als “neu”. Das war definitiv Sparen am falschen Ende. Zumal mit dem tollen Sommer, super Training und vielen Wettkämpfen in Reichweite die Lust am Sport so groß wie noch nie ist – die gefühlte Fitness auch, objektiv kommt der Körper aber jetzt an seine Grenzen, zumindest beim aktuellen Tempo. Zumindest links unten.

Filed under: Gesundheit, , , , , , , ,

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