4. September 2009 • 06:47
Die „10″: Eine schicksalshafte Zahl, nicht nur wegen der Gebote oder seit 10 n. Chr., als das Römische Reich die Pläne zur Eroberung Germaniens aufgab.
Auch 10 schlichte Laufkilometer können nach einer Auszeit so richtig auf die Probe stellen. Infolge des Wiedereinstiegslauf am Montag über 5 Kilometer blieb im weiteren Wochenverlauf die Belastung körperlich doch spürbar (Muskelkater, untrügliches Zeichen von Überbelastung). Genau wie das gute Wetter, war er Donnerstag jedoch passé – 10 Kilometer Sambatrasse winkten. Bergab problemlos. Retour bergauf machte sich das Trainingsdefizit bemerkbar. Samt der Ur- und Tatsache, noch immer nicht gänzlich auskuriert zu sein: Verstärktes Schwitzen und Husten ließen am Ende das Laufen zum Gehen werden. Leichtathletischer Leichtsinn (Stichwort Herzmuskelentzündung/plötzlicher Herztod), der nächste Lauf wartet daher bis Montag nächste Woche.
Schön war´s trotzdem, (erneuter) Muskelkater hin oder her. Diesmal auch ganz ohne Technik , wozu mir Lyrics und Botschaft der aktuellen EP „War On Error“ (RoterSand) in den Sinn kommen – „i´m not a digit„.
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Der US-amerikanische Soziologe Albert Hirschmann brachte es auf den Punkt, als er das Staatsziel in der Verfassung umkehrte: Aus „pursuit of happiness“ (dem Streben nach Glück) wird heute „happiness of pursuit“, dem Glück, nach etwas zu streben. Wir verlangen nicht nach Befriedigung, sondern wir befriedigen uns durch Verlangen. Jean-Paul Sartre, der vor 70 Jahren das Credo formulierte, der Mensch solle sich fortwährend neu erfinden, ahnte noch nicht entfernt, welcher gewaltige Konsum mit dieser Forderung einhergehen würde. Wichtiger, als sein Glück – wohlmöglich noch dauerhaft – zu fnden, ist die fortwährende Suche. Das gilt für unsere heutige Konsumgesellschaft genau wie für die Liebe. Wo Wohlstand ist, da ist auch Anspruch nicht fern, davon zu profitieren, und zwar materiell wie ideell. Read the rest of this entry »
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Vielleicht ist er schon ein ganz Großer der Discofoxszene, ich weiß nur, dass es ein Ohrwurm ist: „Papaya“ von Alexander Marcus, Album „Electrolore“. Texte und Tonalität wirken so selbstironisch wie der Auftritt des geschätzten Senior Coconut und verbreiten ebenso instant gute Laune. Oder um es mit dem SPIEGEL zu sagen: Die Promi-Fixierung aus der Schlagermusik stolpert hierbei über den anonymen Gestus aus dem Techno und landet in der Camp-Ästhetik aus der Popkultur. Faszinierend und abstoßend zugleich: als ob Karl Moik, Kraftwerk und David Lynch ein Monster zusammengeflickt hätten„.
Besagtes Album hält mit Tracks wie „Sei kein Frosch“, „Das sind meine Freunde“ , „Toni der Rodelkönig“ oder „1, 2, 3“ noch weitere Gassenhauer bereit. Vorgemerkt für einen Extraplatz auf dem iPod für die nächsten (Regenerations-)Läufe. Und für den Musikkoffer für die After-Run Party nach dem Firmenlauf.
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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt? Die Solinger Korkenziehertrasse liegt quasi direkt vor der Haustüre, war aufgrund der Fülle anderer Angebote aber noch nicht Teil des Programms. Also los, im schönen Sonnenschein und Zick-Zack vorbei an den vielen Ausflüglern, Skatern, Walkern. Auf runmap.de (jogmap.de ist leider nicht mehr direkt verlinkbar „Dank“ Login-Pflicht für den Zugriff auf Strecken) sah der Track einfacher aus als letztlich nach etwas über 1 Stunde beendet: Read the rest of this entry »
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… ab Donnerstag in Bälde in Radio Wuppertal und Radio RSG (Variante „Kinder“), hier schonmal im Sneak. Inklusive neuem Slogan. Read the rest of this entry »
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